eine Gesanttschäft nach Mühlhausen ; drei Tage hcnrach«scheint auch eine Gesandtschaft von den katholischen . Dieleztere aber erklärt, sie sey nur zu», Zuhören zugegen.Unverrichteter Sache verreisen die Gesandten. Den r.2uni beschließt in Arau eine rcformirte Tagleistung,haß'unverzüglich (bevor noch über die Staatsgefange-nen das Dlnturtheil ergehe-)'Koo-Marm* von Basel nach Müllhausen ziehen, und Zürich , Born-^Schaf-hausen'marschfertig seyn'sollen. Sogleich rüsten sichdie Mnllhtuser zur Gegenwehr. Bereit« raffen sieeine österreichische Besazung zusammen. Unter demVorwande, Beihilfe z» suchen, entstiehen die Finnin-ger. Bey Verweigerung der Uebcrgabe bedroht: dereidgenössische Feldherr von Erlach die Stadt mit Bv-stürmung.') Gegen ihn brennt man au« der Stadtdas Gesthü; lo«. Seine Mannschaft dringt durch dieThore, u»d würgt, wer ihr in den Weg fällt. Aufbeide» Seiten grausames Gemczel. Im mitternächtli-chen Dunkel verwechselt man Freund und Feind.. End-lich werfen die Bürger das Gewehr weg, umringt vonden Siegern. Erlach schM die auswärtigen Söldnerunter Leistung der Urfehde über die Grenze ^ und «imt
nebst
*) S. David Zwinger« Beschreibung der Mühlhau-ser-Belagerung in den Beiträgen zu Lauster,Lh.H. N. r.