Zukunft solche Unfugen verhindere. Während der kid-,genüssischen Jurüstungen bekam in Graubündtcn diefranzösische und venezianische Partei die Oberhand. Inihrem Schuze eilten aus den veltlinischen und klevischcnBesazungcn einige Fahnen nach Thür. Dieser bewaff-nete Haussen zerriß die neulich gemachten, sogcheificnenModerationSbriefe, und verfertigte andere zur Bestäti-gung der einmal besiegelten Verträge. Caspar Bazclgaund der oben erwähnte Georg Dcli bekennten an derFolter, daß sie mit spanischem Gelde bestochen gewesen.Sie wurden znm Schwerdte verurthcjlt. Don Chnrverlegte man izt das Strafgericht nach Ilanz . UnterVollmacht der alten Strafrichter zu Thür zogen vierzigvon ihren Trabanten nach Davos , und nahmen daselbstden Franz Paravizin, einen Veltlincr, gefangen. Wäh-rend daß sie sorglos im Gasthofe zechten, entwendetenihnen die Einwohner von Davo« das Gewehr, und sc^-ten den Gefangenen in Freiheit. Unter schweren Dro-hungen kehrten die geäffctcn Trabanten nach Cbm zurük.Sie erregten solchen Sturm, daß nicht nur die Straf-richtcr mit ihrem bewaffneten Haussen, sondern aucheine Menge Stadtbürgcr von Thür und beinahe derganze Zehn - Gerichte - Dun- auf DavoS loszogen. Von,Weine erhizt, drangen sie bewaffnet vor das Rathbaus.Jedermann erwartete das schicklichste Blutbad. Zweigraue ehrwürdige StaatShäupter , der Ritter Floriu«Sprecher und der Landammann Salomon Duel, er-schienen
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