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leztere scztc zu Fortan ein Strafgericht nieder, underlaubte sich gegen die Freunde der crstern jede Gewalt-that. Eine Partei, die schon Anfange die OberhandNahm, bekömmt dadurch den Vortheil, daß sie denAnhängern Murh, und den Gegnern Mnthloflgtcit ein-stößt ; zugleich aber verleitet sie der Sieg zum Miß-brauche des Sieges, zur Sicherheit und zu übertriebenerAnmaßung. Die cntgegengesezte Plantische (österrei-chische) Partei benuzte zur Verstärkung selbst ihre Dc«drnkung. Den zc>. April rüiy. wuchs sie so stark an,daß sie zahlreich zu Lms, unweit Chur , ein Sieges»lager aufschlug. Anstatt sich gleichfalls zu bewaffnen,schikten mehrere Gemeinen ihre Stell^ertretter (RathS-botcn) in Hoffnung gütlicher Vermittlung, nach Chur .In Gegenwart der übrigen Aathsboten ergreiffen diePregcllcr den Jakob Jsdcr von Casutt, und schlepptenihn mitten aus d« Rathsvcrsammluna gefänglich hin-weg. Durch diese Verlczung der heiligsten Rechte jagensie das ganze Land in Feuer und Flammen. Umsonstschikten die refsrmirtcn Cantone, Zürich , Gern un-GlaruS , an den obern Bund ihre Gesandten. Großen-theils Plantisch gesinnt war der Bund. Auch die katho-lischen Cantone schiken Gesandte; auch der französischeBotschafter Guefficr schilt seinen Anwald. Alles bleibtfruchtlos. Das Volk, sagt Lauster, glich einem neuausgestoßcncn Bienenschwärme, der verworren durch-»inandcr stiegt, und noch seinen Plaz sucht. Die EinenP - waren
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