Band 
Erster Band.
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land besonders gewann er den Herzog von Baicrn durchdie Vorspieglung einer neuen Churwürde, und den Chur-fürst von Sachsen durch erweiterte Aussicht, theils gegenJülich , theils gegen der Lausiz. Durch französischeVermittlung erhielt er in Ulm von den Protestantendie Derschrcibung, daß, wofern er die Gewissensfreiheitschone, sie sich nicht in die böhmischen Angelegenheiteneinmischen werden. Der Gcgenkönig in Böhmen ,Friedrich V. der seiner kurzen Regierung wegen derWinterköuig genennt wird, hatte sich nach Holland gessüchtet, und war den ro. Ienner 16-0. von demKaiser in die Reicheacht erklärt woy-eN. Die neueUebcrmacht des Hauses Oesterreich betrachteten sowoldie Venezianer als die Graubündtner nicht ohne Be-sorgnis. Die leztern erhielten von Zürich und Bern zwei Regimenter; die erstem versprachen zur Anwerbungderselben I6,ooo. Dukaten. Auf einer allgemeinenTagleistung in Baden erklärte diesen Zuzug der ftanzj»fische Botschafter als voreilig. Kaltblütig sahen die V.katholischen Tantone dem blutigen Spiele zu. Auf ihrAnstiften wurden die rioo. Berner, dir nach Büudtcntnarschirten, bey Mellingen am Durchzuge gehindert;fie sahn sich genöthigt, den Weg über Windisch, durchBaden, durch das Zürchergcbiet über Toggenburg zunehmen. Ohngeachtet der freundschaftlichsten Ausiche»runqcn, katt« ihnen der Canton Gchwyz den Weg bey»er March und bey Uzuach gesperrt. An der Gränze

verstärkten