Band 
Erster Band.
Seite
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Brodmangel. Vier Bazen galt ein Pfund Pferdefleisch.Aufdringendes Anhalten sowol des Bischoffs und seinesCapitels als des Stadtrathes bat Baldiron um einenStillstand der Waffen. Die Bitte unterstüzte der fran-zösische Legationssekrelair, Johann Paul, mit der Der-stchcrunq, dass aller Orten und auch in dem Veltlinedie vorige Verfassung wieder sollte hergestellt werden.Die Antwort der Belagerer war kurz: allzu oft sindWir betrogen worden, «m länger zu trauen; nicht eherals nach dem Rükzuge des fremden AriegeSvolkes gebenwir gütlicher Vermittlung Gehör. Nach weitläufigerUnterhandlung wollten sie zwar der Desazung den Abzuggestatten, jedoch mit Ausnahme des Obrist Baldiron,des Stifters aller Unruhen. Voll Kummer und Ver-zweiflung wollte dieser sich aushungern. Unter derBedingung, dass man auch ihn abziehen lasse, verbürgtensich der Bischoff und das Capitel für die Loslassungder in JnSbrugg gefangeneNdBündtner. Den is. Junierhielt die Desazung den freien Wegzug nach Klcvrn.Nicht ohne Verwirrung geschah cS. Mit blutigen Keulenstanden die Prettigauer in Schlachtordnung. Unterden spanischen Reutern crbliktcn sie zween Bündtner,Rudolf Crepell und Conrad Plant«, und warfen sieals Landcsverräthcr in vollem Harnisch vom Pferde»Den erstem erschlugen sie auf der Stelle; den andernschleppte» sie gefänglich nach Meienfeld. Nach Wieder-rroberung von Chur hoben die III. Bünde den mailän«

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