Band 
Erster Band.
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bewieß der Canton Schwy; seine Hoheit. Den -r.Mai n,;/. nahm er von den Wachleuten die Huldigungein / und bestrafte die Verfechter des Abts mit Landes-Verweisung und Einziehung der Güter. Umsonst bemühtesich eine Tagleistung in Luzcrn um Beilegung des Strei-tes; umsonst sandten die übrigen katholischen Cantoneeine Gesandtschaft nach Schwy;. Der Cantsn verwarfjeden sowol gütlichen als rechtlichen Ausspruch.

Weniger indeß beschäftigte die Eidgenossen innererFauszwist, als das Kriegesqcwittcr an den helvetischenGränzen. Aufs neue bewilligten fie dem Könige vonFrankreich einige Truppen, jedoch nicht ohne Beschrän-kung. In Hochburgund spielte der Herzog von Weimar den Meister. Gegen die schwedisch - französische Ucber-macht schlössen den rz. Merz i6zg. der Kaiser, derKönig von Spanien und die Herzogin von OesterreichZU Madkit eise noch engere Verbindung. AuSdrüklichbestimmten sie ihr gemeinschaftliches Kriegeshcer beson-ders auch zur Bcschüzung nicht nurvon Hochburgund,sondern selbst von den III. Bündten und von denSchwelzcrkantone«. Durch Gesandte warben sie beyden leztern, jedoch fruchtlos, um Beystand und ungc-hinderten Durchzug. Ohngeachtet der Abschlages fuh-ren sie fort, die Kantone zu liebkosen. Für Hochbur-qund nämlich kennten sie gänzliche Neutralität oderwenigstens einen Waffenstillstand nur durch diese erhalten.Nicht nur aber wirkten die Kantone bey Frankreich

nichts