Band 
Erster Band.
Seite
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hatte sich um eine halbe Million vermehrt. Von Ferneher erhoben sich indeß kleine Wölkgcn des Mißvcrgnü-genS. Hjc und da drohte das Mißvergnügen einzelnerPersonen durchgängige Entzündung. So z. V. warin Zürich bei einer Abendgesellschaft auf der Konstafel,zunst zwischen einigen Rathsgliedern Wortwechsel ent-standen. Jeder beschuldigte den andern der Parteilichkeitbey Bcsezung der Aemter. Vom Weine erhizt, be-gleiteten sie die Dcklamazioncn mit derbem Gebcrden-spicle. Bey dem Gelärme eilte die Menge herbey.Die Räche hatten nicht Lust/ eine Farce zu geben;insgeheim schlichen sie weg. *) Nicht lange hernach schimpftein einer andern Abendgesellschaft ein junger Zunftmei-ster/ Peter Füßli/ über die willkührliche Verwaltunggewisser Beamten. Nicht nur die Zünfte in der Stadt,schrie er, sondern auch die Gemeine» auf der Land-schaft sollte man gegen solche Tirannen in Harnisch ja-gen; man sollte die Urheber der Gutsteuren, die Lrfin«der so vieler beschwerlichen Neuerungen zur Rechen-schast ziehen. Dies geschah den i6. Jenner 16Z7.Bald darauf wurde bey nächtlicher Weile das Hau»eines angesehene» Rathsgliedes bestürmt. Nicht ohneMühe verhinderten die Nachbarn Mord und Lodtschlag.Wegen dieser und anderer Verlezungen der Sicherheitklagte man unter der Bürgerschaft; ,, daß die Regierung

nit

') Aus Antistes Dreitingers Handschrift.