Band 
Erster Band.
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weit weniger als in den erster« die Lebensart und dieVolksmenge verändern, woher anders kömmt cS, alsweil sich bey ihnen auch die Erwerbsart weit wenigerverändert? Mit Ausnahme einiger Spedition nnLKric«geswerbung, beschränkt sich der Erwerb großcnthcikSauf Viehzucht. Wtzt weniger HandelScrwerb blüht inder Hauptstadt des CantonS Bern, als in der Haupt-stadt des Tantons Zürich. Dort nämlich verschaffenden mehren, Stadtbürgern theils der Ertrag des Landes,theils das Einkommen der Aemter genügsamen Unter-halt ; hier nicht so. Hier trieben zwar noch bis umdie Mitte des XVIIten Jahrhunderts die Stadtburgerihre Kühe nach dem Weidgange im Haard, je län-ger je mehr aber zogen ste der Viehzucht und demFeldbau den Kunst - und Handelserwerb vor. Jeschwieriger seither für sie der Lebenscrwerb wurde, destoeifersüchtiger wachten sie über ihre Kunst - und Handels-monopole, so wie die Landkeute über die Haus» Hof-Holz - und Weidrechte. *)

Zum Beschlusse bemerken wir, wie dringend beson-ders auch während des dreißiqiährigen Krieges die obrig-keitliche Vorkehr theils zur Verpflegung würdiger Armen,theils zur Beschäftigung der gefunden und starken, theil«

*) Hirzel über das Verhältniß zwischen dem Handelund Feldbau S. m. Schinz Gesch. der zürchersch.Handelschaft S. «io. — 164.