Band 
Zweiter Band.
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Von der

Anerkennung der eidgenös. Souverainitätbis zu dem neuen einheimischenReligions-Kriege.

Vom I. 1648. — 165z.

vtach dem wcstphälischcn Frieden schien beinahe ganzEuropa beruhigt , nur zwischen Spanien und Frankreich dauerte der Krieg fort. Diesen Krieg benuzten diekleinen Zwischenstaatcn zur Sicherstellung der Ruhe.Bereits im I. 1643. kaufte sich Graubündten von allenAnsprüchen des Hauses Oesterreich an den zehn Gerich-tenbuiid und an das untere Engadi» loS. Schon einJahr vorher drang Hochburgund bey den Cantonen aufdie Beförderung der seit etwas Zeit vergessene» Neutra-lität. Nicht weniger eifrig drang der französische Bot-schafter de la Barde auf die Erneuerung des Bunde -mit Frankreich . Unterm is/-s..Mai i6;o. erfolgtezwischen dieser Krone und den Eidgenossen ein Vergleich.Außer der Hinterlage einiger königlichen Kleinodien,verschrieb Frankreich die Zoll - Einkünfte zu Lyon undBalance, nebst dem Meinzvlle zu Paris . Noch nicht

befriedigt