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Zweiter Band.
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thätlichen Antheil. Gewöhnlich reißt zu allgemeinerAuflehnung nur eine allgemeine Beschwerde. Eine solchewar die plizliche Abänderung des Geldwerts. Um demauswärtigen Mißbrauche des bernerschen Stempels zusteuern, hatte den -o. August i«;2. die Regierung inBern alle fremde Scheidemünze verboten, und die ein-heimischen Bazeu auf die Hälfte herabgesczt. Alle Er-leichterung, die sie Hiebey den Bauern verschaffte, be-schränkte sich darauf, daß bey den obrigkeitlichen Aem-tern die ausstehenden Zinsen, jedoch in Zeit von dreiLagen, nach dem alten Werthe der Vazen bezahlt wer-den durften. Das neue Münzmandat erschien den 22.Nov. r 6 ;r. Es erregte Mißvergnügen. Während derohnehin theils müßigen, theils finstern Minterzcit ver-breitete sich das Mißvergnügen sehr schnell von einerGemeine zur andern. Indem jede von diesen theilsneue Beschwerden anführte, theils an den Beschwerdender Nachbarn Antheil nahm, verstärkte sich die Anzahlder Unzufriedenen. Nunmehr beschwerten sie sich nichtnur über die Abänderung des Geldwerthö, sondern auchüber das obrigkeitliche Pulver- und Salzmonspol, wieauch über das LraUengeld. Außer diesen und andernallgemeinen Beschwerden, brachte bald jedes Dorf nochseine besondern hervor. Die Luzerner - Bauern warendie ersten, welche den Unwillen öffentlich an den Laglegten. Me grenzen an die demokratischen Cantone.DlS auch die luzernerfthe Regierung -je Baz en herab-

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