Band 
Zweiter Band.
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-eben sollte. Zu Wiederherstellung -er Eintracht Bit-ten die VI. katholischen Cantone eine Gesandtschaft »achLuzcrn. In Willisau berufte die Gesandtschaft einenAusschuß der X. Aemter vor sich, mir dem Ansinnen:Ihre Beschwerden sollten sie in gehörigen Schrankenentweder unmittelbar der Obrigkeit oder den eidgenös-sischen Gesandten vortragen. Schriftlich überreichtendiesen die Bauern sieben und zwanzig Klagpunkten, undanerkennten sie als Vermittler, jedoch uitter Vorbehaltoffener Hände. Hierauf begaben sich die Gesandtennach Luzern . Daselbst bewilligte auf ihre Fürbitte dieObrigkeit den Bauern die einen von ihren Forderungen,die andern aber verweigerten sie. Nach getroffener Ab-rede traten die Gesandten zu Werdenstein mit den Bauernin fernere Unterhandlungen. Diese faßten gegen jeneein Mißtrauen, nahmen sie in Arrest, beseztcn dieHauptpäffe bey Gysikon und an der Emma, sperrtendie Zufuhr, zogen bewaffnet gegen die Hauptstadt.Unterm z/ig. Merz schifte der Rath von Luzcrn offneMahnungSbriefe an den Rath in Zürich , und durchdiesen an andre Cantone. Eilfertig warfen die nächstenkatholischen Cantone 40c)' Mann in die HauptstadtLuzcrn. Auch die zürcherschen Hilfsvölker bewaffnetensich. Die Berner sezten Diel, Neuenstadt , Neucnburg,Genf , wie auch die welschen Vogteien (Neüs ausge-nommen) besonders aber den obern und untern Aargau ,nebst dem HaSliland, in kriegerische Bewegung. In

Bern