Band 
Zweiter Band.
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eigenen, erst neulich ausgesöhnten Angehörigen nichtsicher trauen durfte. Noch vor der Bekanntmachungindeß eines solchen friedlichen Vorschlages, rüktcn ver-mög der vorher getroffenen Abrede die Schafhauscr beyBrugg, und die Basler und Müllhanser bey Aaraumit bewaffneter Hand an. Auf det einen Seite wardieser Zuzug weder stark noch zuverläßig genug, auf derandern Seite reizte er die Basier-Bauern zu nochgrößerer Erbitterung und zum Muthe der Verzweiflung.In der Nacht vom ig.Mcrz ließen sie Lurch die Graf-schaft Lcnzbnrg den Landsturm ergehen. Morgens früherschienen sie vor Aarau r sie beklagten sich, daß man^ sie während der gütlichen Unterhandlung mit fremdenTruppen beunruhige, und drohten, sie mit Gewalt zuversagen. Zu gleicher Zeit brach ein Geschrei au§, alsrüktcn noch Mann über die Schafmatt an. DieBürger in Aarau widcrseztcn sich der Verstärkung derStadrgarnison. Die Abwcrfuug der Brüke verhinderteder Stadtrath nicht ohne Beistand der benachbarte»Landvögte und des Obrist Zörnlin von Basel . Füreinmal indeß lagerte» sich die baSlerschen Truppen inden Aemtern Biberstein und Schenkcnberg. Auch aufder linken Seite der Aare ließen nunmehr die Bauernden Landsturm ergehen. Um sie zu besänftigen, zog'sich auf hohen Befehl der Obrist Zörnlin mit den bas-l ersehen HilfStruppen zurük. Zu Acrlispach, an derGrenze zwischen Bern und, Solothurn , standen dieB - Dauern