walt verjagten die Reformierten die Catholiken.Den ao. April r68o. maaßte sich im Namen derkatholischen Cantone der Landvogt von GlaruSznRheincgg das Patronatrecht an, das bisher die Ge»meine selbst ausgeübt hatte. Im Loggenburg ver«sezte der Abt von St. Gallen die Prediger willkür-lich von einer Pfarre zur andern. Im Frühjahris>8i. hatte sich einer seiner Conventualen, PaterMauruS, als Prosclyte nach Zürich geflüchtet. Ererklärte den Uebcrtritt als Rebellion , und fordertedie Auslieferung des Proselyten. Auf erhaltenenAbschlag versagte er aus Rache dem von Zürich ausneuerwchlten Diakon zu Stammhcim die Bestätti-gung. Aufs neue und je länger je eifriger drangendie katholischen Tantone darauf, daß in den gemein-schaftliche» Vogteien die Mehrheit der Stimmenauch über Rcligionsangelegenheiten entscheiden sollte.Unter andern Ursachen , welche sie beherzt machten,war auch (ausser der Verfolgung der Reformiertenin Piemont und Frankreich ) einerseits ihre Unter-drükuntz in Ungarn , anderseits die Auslvschung derprotestantischen Linie in der Churpsalj. Hiezu kamnoch die Hoffnung, daß sich unter dem Einflüsse desbrittischen Königs, Jakobs n, überall die katholischeReligion ausbreiten werde. In Genf war es bereitsim I. iszs. einem französischen Agenten gelungen,inner den Stadtmauer» eine.katholische Cappelle zu
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