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grosse Rath selbst die eidgenößische Vermittlung da-hin, daß sie nur alsdenn statt haben sollte, wenn* die Parteien sich nicht vereinigen könnten. Den ro.
» April sah er sich abcrnial zur Entsezung von nochsieben Gliedern des klein<en Rathes, und zwei Glie-dern des grossen genöthigt. Den -4. .April mußtensich drei Geistliche, drei Glieder des kleinen Rathesund drei des grossen, nebst dem Staatsschreiber, voneiner Zunft zu der andern begeben, mit dringenderEmpfehlung der eidgenößischen Vermittlung. Zu-gleich erschien von dem geistlichen Stande ein Tr-mahnungöschrciben zur Eintracht im Druke. DieErklärung der Bürger gieng nicht weiter, als daßsie bereit wären, bey ihren Angelegenheiten des Ra-thes der Gesandten zu pflegen, zugleich überreichtensie dem Rathe eine Schrift von XXXVI. Punktenüber die Verwaltung des gemeinen Gutes. Auf bei-den Seiten vereinigte man sich zu gegenseitiger Am.nestie. Alles erfolgte ohne den Rath der eidgenößi-schen Gesandten und Vermittler. Hierüber beschwe»' ten sich diese den 17. April in voller RathSver-
1 sammlung. Bon Seite des geistlichen Standes ent-
schloß man sich hierauf, wegen der eidgenößischenVermittlung Mann für Mann zu befragen, unddas Vorhaben in den Pfarrkirchen vorläuftig ankün-digen zu lassen. Aus Bcsorgniß einer Trennung,begaben sich bey der ersten Nachricht hieven die Bür-
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