wieder nach Hause kehren und daselbst entweder dieFreiheit oder die Martcrkrone suchen, als sich wei-ter von ihren Bergthälern nach Norden verlierenwollten. Bey dem Paffe über die Rohue schlugensie die Walliser zuritt/ uud auch die Bcrner verhin-derten auf alle Weise ihre» unbesonnenen Anschlag.Grossen Unwillen erregte ihr Ungestüm dey den ka-tholischen Kantonen. Den -r. Juli sahen sich diereformierten Cantone zur Wcgschikung der frommenZigeuner genöthigt. BeI neun Hunderten schifteman sie zu Basel ein / und begleitete sie mit eidge-nößischcn Commiffaricn nach GeroldShcim. Um soviel lieber nahm sie der Churfürst von der Pfalz auf/ je mehr sein Land durch den Krieg entvölkcr^war. Um so viel weniger gern aber liessen sie sichju diesem Lande nieder, je fürchterlicher es aufsneuepon den französischen Truppen verwüstet wur-de. Heinrich Arnaud, zu gleicher Zeit ihr Predi-ger und ihr Krieqeöoberist, faßte den Anschlag zuihrer Zurükführung nach der Schweiz oder wol garnach Piemont. ') Er begab sich mft einem wal.densischen Hauptmanne, V sson, nach Holland , wo-selbst ihn der Prinz von Oranien, nachher Königvon Großbritanicn, in seinem Entschlüsse befestigte.
Halb
*) ldiit, xloriense rentree des V»ndoie dans lenrsValees pur Henry Lrnrud, kalteur L Lolonelder ^audoie, 1710. gvo.