Band 
Zweiter Band.
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»7ten über tausend dieser Flüchtlinge am Gensersee' «in. Unter Lebensgefahr landete» sie unweit Moire,einem Dorfe in ChablaiS . Einer von ihren Anfüh-rern, Bourgeois von Ncufchatel, blieb znrük, undqcricth in Gefangenschaft. Um den Marsch in bes-serer Ordnung fortzusein, theilte Arnand das ganzeHeer in 19. Compagnien, unter denen sich 6. vonlauter französischen .Hugenotten befanden. Bey ih-rem Vorrüken schlug nian zwar Lärm, allein anfder einen Seite jagten sie da« Volk durch ihre An-zabl in Schreken, und auf der andern Seite ge-wannen sie es durch ante Bezahlung des Unterhal-tes. Hie und da schleppten sie einige Mönchen,Edelleute und Vurgvbgte als Geisel mit sich. Die-sen nöthigte Arnaud von ihrer eigenen Hand einschriftliches Kezcuqniß ab, welches sie aller Ortenvor sich her schiktcnfolgenden Inhaltes: Die„Herren rükcn rooo. Mann stark vor. Auf ihre„Bitte begleiten-wir sie, um von ihrem guten Be-tragen Zeugen zu seyn. Wirklich betragen sie sich„friedlich, und begehre» nichts als den Durchzug.„Wir ersuchen Euch also, ihnen keine Waffen ent-gegen zu stellen." Der offene Brief hatte so kräf-tige Wirkung, daß die Dauern allenthalben mit Fuhr-werk und mit LcbeiiSmittcln bereit standen. Nichtsdesto weniger waren die bewaffneten Schwärmer ausFurcht vor Vergiftung beym Genusse der Speisen

und