flch mit hundert ihrer Bruder, die aus dem Wir-temderg zurükkehrteu. Ein Eo^iimissair von Zürich «vieß ihnen den Weg über Stein und dem Boden-see durch das Rheinthal nach Vüudtcn, Auf ihrerWallfahrt wurden sie in dem Rheinthalc von demLandvogte, von ganzen Gemeinen und selbst von ka-tholischen liebreich bewirthet. Ebenfalls auf obrig-keitliche Unkosten begleitete sie ein Kommissair vonSt. Gallen nach Chur . In Lhur vertheilte man sieauf die Zunfthäuser. Von da zogen sie mit beträcht-lichen Reisegeldern über den Splügen auf Eleven.Unter der Fürsorge deck Grafen Casati, als spanischenBottschafters in der,Eidgenossenschaft , kamen sie glük-lich durch Mailand in die väterlichen Bergthäler zu-rük. Um eben diese Zeit erschienen in Zürich vonSeite ihrer Glaubensbrüder zween Abgeordnete, derPrediger Sidrac Bastie und der bekannte Jakob Le-ger, damals noch Canditate der Gottesgelehrtheit,mit rührender Darstellung des gänzlichen Verfallsin den piemontesischen Thälern. Den i6. Dczemb.i6yo. berathschlagete hierüber eine reformierte Tag-leistung. Der Tagleistung wohnten auch der engli-sche , holländische und iavoische Resident bey. DieCantone unterstüzten das arme Bergvolk nicht nurmit kräftige» Empfehlungen an den Herzog, sondernauch mit beträchtlichen Geldsteuern. Auf ihre Für-bitte schikte der Churfürst von Brandenburg
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