sischgesinnten hingegen auf Seite Wilhelms von' Fürstenberq. Ohngeachtct der Pabst jenen bcstättiq-te, so bcmeistcrte sich nichts desto weniger dieser deskhurfürstcnthumS, und zwar unter französischem Bey«stände. Um Frankreich desto leichter zu demüthigen,legten nun Oesterreich und Spanien für einmal denReligionshaß beyseite; sie vereinigten sich mit denprotestantischen Mächten, Holland und England.So wie Frankreich den flüchtigen König von Eng«'land, Jakob N. beschüzte, so traten hingegen sieauf die Seite des neuerwählten Königs, Wilhelmsvon Oranien. Unter solchen Umständen wendete sichLudwig XIV. an die Kantone. Wenig Gehör fandbey den reformierten ein Monarch, der auf dereinen Seite die reformierten Unterthanen aus sei-nem Reiche verjagte, und auf der andern Seite denaus England verjagten König Jakob U. in seinemSchoosse aufnahm. In Zürich überreichte die Geist-lichkeit dem Rathe folgenden Vertrag: ') „Ob-gleich die Religion hauptsächlich Gottes Sache ist,„und nicht der Menschen, obgleich sie durch Gottes„Kraft und nicht durch der Menschen Gewalt fort-„gepflanzt wird, so bleibt doch Gott ein Gott der„Ordnung, und in Kraft dieser Ordnung sezt er zu„Hirten und Wächtern der Kirche weltliche Regen-_ ten.
") Zürcher Stadtbiblioth. blscr. k. yt. Fol. ^o.
7». Ileillexgerinn.