uirg der IV. österreichischen Waldstädte und derStadt Konstanz. Sehr bald aber wußte der fran-zösische Bottschaster, Lamboneau, die katholischenCantone von dein Hause Oesterreich , als Bundes-genossen von England und Holland , abwendig zumachen. Den französischen Monarchen erklärte erals Beschüzer des katholischen Glaubens; Wilhelmenvon Oranien hingegen als Verfolger desselben. Da-durch verbreitete er unter den Kantonen selbst denSaamen der Iweitracht. Endlich thaten sie an denKönig von Frankreich gemeinschaftlich die Frage:Ob er zugeben wollte, daß sie zur Behauptung derNcuteralitat die lV. Waldstädte und Konstanz be-dcken, oder ob er widrigenfalls sich ihrem Wider-stände blos stellen wollt« r Der König willigte indie verlangte Neutralität, nämlich, daß erwähn-te Städte eidgenößische Besazungcn aufnehme», unddaß anS denselben die österreichische» wegziehen soll-ten. Noch nicht zufrieden war mit diese» Bcdin-gungen der Kaiser. Unter dem Volke entzündetenseine geheimen Agenten neuen Groll gegen Frank-reich . Der gemeine Mann verschrie die Regen-ten als ftanzösischgesinnt. Zu Luzern verbot man,öfcntlick alle Werbungen; zu Schwyz büßte maneinen Landammann wegen Anhänglichkeit an Frank-reich um 102. Reichsthaler. Eine Lagleistung ver-einigte sich über folgende Punkten: Da wahr-schein-
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