Christliche Leich- und Trost»predig.
H.THeil
Ursache^ wa-rum wir ae-dultiq stynsollen
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I. Gednlt istriohttrendig.
I.
2.
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4 »
Zweyter Thttl.
Aber wir schreiten zu dem 2 . Puncten/ oder zurBe-trachtung der wichtigen Gründen und Ursachen/ biederHeil. Apostel einführt / warum wir uns der Gedult be-fleissen sollen: Er führet in unserem Text solcher Grün-den vier ein. !
Erstlichzeigt er an/ daß wir uns in unserm Areutz ge-dultig erzeigen sollen/ weil es nohtwendig ist.Demnach / weil es billich ist.
Drittens / weil es nützlich ist.
Viertens/ weil es durch GOttes Gnad/ wol möH?
lich ist. j
i. Zuvorderst nun ist einem rechtschaffnen Ahristenund Areutz - tragenden Menschen nichts nohtwendis'gers/ als die Gedult: Darum sagt der Apostel so außdruckenlich: Gedult ist euch noht.
Freylich ist die Gedult einer jeden Ahnst-gläubigenSeelen nohtwendig/ wann wir betrachten; eintwedersdie Mänge und Grösse der Trübsalen; oder die arg-listigkeit und Boßheit unserer Feinden; oder dieSchwachheit unsers armen Fleisches: und in allen di-fen Betrachtungen mögen und können wir wolsagen:Gedult in L^oht/ ist Himmel-Brodt.
. Dann belangend die Mange und die Grösse desA«u§s.^ .Ereutzes und der Trübsalen/ wer Wil oder kan dieselbenStucks - weise erzehlen ?
Es ist kein Lag in dem Jahr / ja was sag ich / keinTag in unserem gantzen Leben/ der nicht seine eigenePlage und Areutz hab e/ wie der HErr Ahristus difes 1eh»ret im Evangelio Match. am 6. Aap.
Darum so vergleicht der Areutz - tragende Zob unserAreutz- volles Leben gar artig dem Beruffemes Kriegs-manns und Tag - Löhners. _
We-en d«r
tob 7. i
Dann