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3it deren Herz noch nicht der Wollust Flammeglüht.
' Kein Dichter stimmte noch so tief hinab die Leyer,
Und gleichwol klang sie nie verstimmt:
1 Kein Dichter sang wie du, in der Begeist'rung
! Feuer,
DaS niemals lodert, nie blaß in der Asche glimmt.
Ein jeder glaubt dich mehr als andre zu verstehen,Zu fühlen tiefer den verborgnen Sinn;
Und einen neuen Reiz in jedem Vers zu sehen,Führt ihn zum gleichen Lied die Laune zehnmal
» hin. '
Du kriechest nie, du wagst nie Gauklersprünge,Man merkt die Feile nie, nicht Dichterschweißund Müh.
Die Ritterihaten, Geister, Wunderdinge,
Nicht au» Maschinen, wie die Götter, fallen sie;Durch Schöpferhaud ligt alles vorbereitet;Werwoben in die Handlung, Knoten, Plan,Wird jede Schönheit nur aus der Natur geleitet,
,, Und an das Ganze schließt sich jedes Tbeilcheu an.
> , Nichts als ein loses Spiel sind deine leichten
Lieder:
Du präludierst und trillerst lange nur —
Erhebst dich zum Olymp, sinkst wieder langsamnieder,