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zu ehrfurchtsvollem Andenken au den Schöpferund Beherrscher der Natur erheben, nicht nurein den Feyertagcn und in dem Tempel, son.Lern bisweilen auch bey feinen Arbeiten undBerufsgcschäften, auf dem Felde, in demWalde oder in seiner Werkstätte; nicht nurwenn Stürme brausen, Donner krachen, Bergebeben, sondern auch wenn Frühlingslüste we-hen , oder die Vogel auf den Zweigen ihre Lie-der singen, und die Hügel mit Gras und Blu-men prangen. Er soll nicht nur bey grossenVeränderungen der Völker, sondern auch beykleinen Vorfällen in seinem Hause, in frohenoder traurigen» Tagen, die Wege der göttlichenVorsehung bewundern lernen. Vorzüglich sol-len ihm die Aussprüche seiner Vernunft, überdas was wahr und recht und gut ist, heiligseyn , als die Stimme des Wesens, das er alsden Schöpfer seiner Vernunft anbetet. Undwenn sein Herz zum Mitleiden und Wohlwol-len gerührt wird, oder sein Gewissen ihn vordem Bösen warnt und zur Pflicht auffodert,so soll er in diesen Empfindungen ein Gesetzverehren, das ihm der heilige Schöpfer in dasHerz geschrieben hat. So lange bann der