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Die Schweizer in Paris : oder der 10te August 1792 Ein Traum aus dem letzten Dezennio unsers Jahrhunderts dem bernerschen Heerführer Erlach zugeeignet
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Banger Ahnung Qualen, Lust und Kummer,Tod und Leben, Krieg und stille RuhTheilten sich in diesem sanften SchlummerImmer wechselnd ihre Rollen zu :

Bald verschlangen mich des Orkus Pfühle,Bald durchflog ich kühn die Sternenwelt,Bald erlag ich in dem SchlachtgewühlUnd bald war ich Sieger, war ich Held i

Dort, wo meine Brüder blutend sankenAn der Seine ; wo im PulverdampfSie wie Löwen kämpften mit den FrankenJenen schreckenvollen, grofsen KampfDort sah ich im Traum zerstückte LeichenEdler Schweitzer, himmelan gethürmtSah sie liegen, wie die Alpeneichen ,

Wenn fie die Lauwine niederstürmt.

Angefefselt an die Jammer-Scene,

Starrten mir die Glieder; glühend drangJezt der Wehmuth langverhaltne ThräneDurch die Wimper; dumpfen GrabgesangHört ich fernher melancholisch wallen;

Der Erwürgten Schatten wogten herLängs den Mauern; an des Tempels HallenRiefen sie vereint zum Sternenheer: