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in den Röhren der Pflanzen ausgedehnt und empor ge-trieben werben. Die Stralen der Sonne und das na.türliche Feuer leuchten; wenn nun die erleuchtetenDinge ihre Stralen in unsere Augen werfen, ihrBild darein malen, und unsre Seele es empfindet,so sehen wir. Durch die Ferngläser können wir ent.legene Dinge, besonders die Sterne, durch die Ver-größerungsgläser aber solche kleine Dinge betrachten,die mit blossen Augen gar nicht, ober nicht deutlichgenug gesehen werben können, t— Die Schwächungdes Lichts macht die Schatten , und die gänzliche Ab-Wesenheit des Lichts ist Finsterniß.
Das unterirdische Feuer.
§6enn man die Oberfläche der Erde, die von denSonnensiralen durchdrungen ist, durchgräbt, so triftman einen höhern Grad der Kälte an. Kommt manaber vierzig bis fünfzig Fuß tiefer, so wird es merk-lich wärmer , und in einer noch grössern Tiefe soll esso warm seyn, daß den Menschen der Athem benommenwird, und kein Licht brennen will. Diese Hitze schreibt *man einem verborgenen unterirdischen Feuer zu.
Bisweilen ereignen sich auf dem Erdboden Er-scheinungen , welche die erstaunenswürdigen Wirkun-gen des unterirdischen Feuers offenbaren. Manhört von feurigen Ausbrüchcn, welche unter der Erdehervor kommen. Die Erzählungen welche von den
beiden