Christliche
6en.4S»r 5» 6 .
höchstes Gut / für fernen Goel uns Erlöser gehalten ;
sondern auch gegen seinem SohnJoseph/ den er für allenseinen Söhnen aus nie aus indischen Absichten eewannwegen feiner Schönheit und Hoheit/ sondern aus hei:ligen Ursachen/ wegen seiner Lugend und Gottsforchthertzlich geliebet/ wie in seinem Leben/ so auch auf sei-nem Lodbeth. Welche Liebe sich auch erstrecket aufJosephs Söhne Ephraim und Manasse: Dann da ermit diesen beyden den Jacob in feiner Kranckheit heimgesucht / hat er sie nit allein als seine liebe Groß-Kinder geküffer/ sonder gar zu feinen Rinderen angenom-men/ und auf eine sonderbare Weise liebreich gesegnet/weßwegen sie hernacher auch nach dem Rammen ihresGroß Vatters genennet/ und unter die 12. StämmenIsraels gezehlet worden.
Nach solcher Annehmung Ephraims und Manassean Kindes statt und ertheilten Großvätterlichen Se-gen/ wendet sich Jacob auf seinem Lodbeth zu Josephund spricht zu ihm: Siehe! Ich sterbe. Betrachtemein Sohn! wil er sagen/ als etwas merckwürdiges/daß/ ob ich wol Israel / ein Fürst GOttes bin / dernit eben reich an zeitlicher Haab und indischen Güte-ren / sondern auch reich in GOtt/ reich im Glaubenund wahrer GOttsforcht / so wird sich dennoch dierkim,->7. grosse Veränderung auch mit mir zutragen; Ichwerdesterben wie andere Menschen/ und wie derselben ei-ner ein End nehmen. Diß mein Ende ist vorhanden;Ich werde fürterhin nit mehr mit euch reden/ euch nitmehr rechten und vermahnen können / wie ich bißherauf das treulichste gethan habe.
Doch werdet ihr nicht verlassen noch rahtloß sein/dann GOtt wird mit euch seyn. GGtt / für demmeine Vatter Abraham und Isaac gewandlet haben zGOtt/ der mich mein lebenlang ernehret hat bi s auf
diesen
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