L«m.r.;s.
28 Christliche
Kommet euch aber / 6 Ihr Begnadigte deß HCr-ren! euere Schwachheit zu Sinn ? Sorget ihr/ tueBekümmernuß/ Traurigkeit und Angst / womit euerHertz im Leiden/ in K/anckheit und Anfechtungen ge-quäkt wird/ möchte euch in Ungedult bringen / euerenGlauben / Liebe und Hofnung zu GOtt schwachen/wo nicht gar außlöschen/ und euch also von der Gnadund Liebe GGttes/ die da ist in Christo IEsu schei-den L Ey so höret aus dem Mund euers Heylands ei-nen starcken Grund/ womit er die Versicherung seinerGnad und zugleich euer wanckendes Hertz unterstützet/welcher auch mächtig ist/ alle euere Sorgen hinweg zu-nehmen. Dann / sagt er: Meine trafst wird in derSchwachheit vollendet. Wann ihr in der Versuchungund im Kampff allein gelassen wurdet; wann euer eigneArm euch helffen müßte; Alsdann härter ihr Ursachzu klagen:
Mit unser Macht ist nichts gethan/
Wir find gar bald verlohren:
Aber siehe!
Cs streit für euch der rechte Mann/
Den GOtt selbst hat erkohren.
Weist/wer der ist?
Er heißt ICsus Lhrist.
Der HErr Aebaoth/
Der starcke GOtt!
Das Feld muß er behalten.
Eben das ist die Ursach/ warum euch GOtt in so vielNoht/ ja gar in das Sieb deß Satans gerahten laßt/damit euch euere Schwachheit rechtschaffen entdeckt/und dardurch aller Hochmuth und Einb ildung eigner
Kcäffren/