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te Muth und bat , man möchte ihm um Gottes willenauch etwas zu essen geben. Diese Bitte wurde eben-falls erfüllt. Man wärmte ihm eine Suppe vonschwarzem Brode, welche die Dienstboten übrig ge-lassen hatten, und hieß ihn, als er dieses kärglicheMahl aus einem hölrernen Löffel genossen hatte, mden Stall gehen. Während er für diese Wohlthatdankte, betrachtete ihn die Pächtcrin genauer. DerKnabe gefiel ihr. Junge, sagte sie, es wäre wohlvernünftiger, du würdest arbeiten, als dein Brodvor fremder Leute Thüren suchen.
Rarl. Ihr irrt Euch, licbe Frau, ich binkein Bettler.
Die päclncrin Nicht wahr, du bettelst nicht,aber nimmst, was man dir giebt? Je nun, es istgleich viel.- Immer mußt du arbeiten, wenn du es-sen, und essen, wenn du leben willst. Hast du zurArbeit Lust, so kannst du hier bleiben. Ich braucheemen Hirten - Jungen !
Hirtenjunge werden? sagte er halblaut undwie Fieberfrost fuhr es ihm durch alle Glieder. Einesolche Demüthigung hatte er nicht erwartet und dochmußte er sich selbst gestehen, er habe durch seinenUngehorsam und seine Flucht zekenfach verdient. Alleinln dieser Lage hatte er nur eine Wahl. Er mußte, sosehr es chn schmerzte, entweder Pas Anerbieten an-