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der Lippe, als Kaspar sie mit Tror'von sich stieß, sieru kennen läugnete und ihnen endlich drohcte, sieals Betrüger auf die Wache sezen zu lassen, wenn sieferner behaupten würden: Er sey ihr Bruder!
Die Offiziere und Soldaten, welche Zeugen diesesschändlichen Auftrittes waren, konnten kaum sich fassenfür Aerger. Sie gaben, als der stolze Hauptmannsich entfernt hatte, den erstaunten Drüdern Beweisewahrer Theilnahme. Besonders murrten die gemei-nen Soldaten sehr laut. »Wie? sagte» sie, unserHauptmann schämt sich, der Bruder rechtschaffenerLandleute ru seyn? Er sollte sich's vielmehr zur Ehrerechnen, daß er durch sich selbst, nicht durch vor-nehme Geburt das ward, was er ist. Aber nur Ge-duld ! Nimmt ihm einst eine Kugel Arm oder Beinhinweg, dann wird er froh seyn, wenn ihn seineBrüdcr in ihre Alpenhütten aufnehmen!" Bisherhatten die Soldaten den Stolzen nur gehaßt, jezrverachteten und verabscheuet?» sie ihn, und alle wünsch-ten , daß er vom Regimente entfernt werden möchte.Und schon nach wenigen Monaten ward dieser Wunscherfüllt.
Schlüpfer erhielt von seinem Generale, in Ge-genwart anderer Offiziere, einen sehr derben Vcrweis, daß er einige Unteroffiziere, welche bey demebcnerjähltcn Auftritte ru laut ^gesprochen hatten,