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Lisette konnte nun nichts mehr einwenden. Siebat nur ihren Bruder, behutsam ;n seyn, damit ihnniemand entdecke. Denn ängstlich schlug ihr Herz.Hastig ward also die Henne ergriffen, in die Schurredes Mädchens gepackt, und nun eilten die Kinder,so schnell sie konnten, fort. Aber kaum hatten sieetwa dreyßig Schritte gethan, als sie die Fußtritteeines Mannes und den Befehl hörten, stille ru ste-hen. Es war der Gärtner eines nahe gelegenen Land-hauses. Er hatte das Gekrächze der Henne gehört,von Ferne die Gefangennehmung derselben gesehen,und war nachgeeilt, sie wieder zu erlösen. Mit zor-niger Geberde riß er die Schürze des Mädchens auf,faßte mit einer Hand die Henne bey den Flügeln undmit der anderen den erblaßten Jakob, der vergebenssich losruwinden strebte, bey der Brust, und schleppteso, unter gräßlichen Drohungen und Beschimpfungendie armen Kinder in das Landhaus, wo eben derHerr desselben sich aufhielt, ein ehrwürdiger alterMann, mit einer freundlichen, gutmüthigen Mine.Was bringt Ihr hier, Robert? fragte der Greis,der schon von ferne das klägliche Geschrey der Kin-der gehört hatte.
Der Gärtner. Diebe bring'ich. Eine Hennehaben sie gestohlen, die kleinen Gauner! Der Bubehier hat sie gehascht, und das Mädchen da in der