überMath.xxvi.^.zi— 4 Z.rc. ,41
wann die Schmach , die auf ilm gefallen ist , auf; uns fallen, wie, wann der Mangel, den er erduldet§ hat, uns ereilen würde l Sehen wir nicht an seinemLeidensbeyspiel, daß es Gott mrt seinen Gesetzes' Drohungen Ernst ist , daß die Strafen der Sündenunnachlässig sind Sollten wir nicht zu seinem Lei-i den und Tod Zuflucht nehmen , daß wir nicht ins' Gericht kommen , sondern vom Tod zum Leben hin-durch dringen ? Sollten wir nicht zusehen , baß wirrechffchafne Früchte der Busse bringen, damit wir, nicht als faule Bäume, die nicht gute, sondern argeFrüchte bringen, abgehauen und ins Feuer geworfen wer-den ? Sollten wir nicht um so vielmehr eilen mitBusse zu Gott und Glauben an JEsum Christum,wann schon Vorboten des Todes, Vorbotten desUntergangs uns auffallend seyn muffen , wenn wieje ernsthaft, unpartheyisch, uneingenommen nachden-ken ! Welchem Elend entrinnen wir durch wahreSinnes -und Lebensänderung oder in welches Elendstürtzen wir uns in diesem und in jenem Leben , füruns selbst und auch für unsere lieben, ohne wahreBesserung unsers Lebens und Wesens?
JEsus war indessen auf dem Weg nach Golga-tha nicht alleine, das machte auch mehrers Aufsehen,noch vielmehr aber die aufrührische und mörderischeGesellschaft, in welcher er hinaus geführt wurde.Es wurden aber auch hingeführt zwey andereUebelrharer, daß sie mir ihm abgethan wurden.Mit diesen mußte nun JEsus geben, mit diesen mußteer auch am Kreutz hangen. So war er im vollkom-mensten , im eigentlichsten Sinn unter die Uebslthätergerechnet Jes. k.Ill. ir. unter die, welche die sehrschwere Creutzes -Todes - Strafe zu erdulden hatten.Wir wandelten im Rath der Gottlosen, wir stundenauf dem Weg der Sünder still, wir hatten Gemeiry