über Ioh. xxi. is - 25.' z-i
Jnnhalt ihres Zeugnisses, und überdas die Kraftdesselben gegen den herrschenden Aberglauben,. Unglau-ben und Verfall der Sitten rechtschaffen bedenkenmögen.
Man kann es herzlich gut meinen/ und weitläufigseyn, vieles, alles sagen wollen, aber es ist nicht weiseund klug, Johannes der Geistvolle, der Kenner der Men-schen dachte und handelte nicht so. Es ist um das zu thun)Laß die Menschen fassen und nutzen wasgesedt und ge-schrieben wird , und daran ist die Weitläufigkeit einemächtige Hinderniß. Wir haben es nicht zu bedauren,daß wir nicht mehrere evangelische Nachrichten haben,sie hätten das Verständnis und die Nutzung derjenigen,die wir haben, verhindert. Lasset uns die vorhandenewohl verstehen und fieisstg nutzen. Bis wir sie ganzverstanden und völlig genutzt haben, haben wir längstunsern Lauf vollendet.
Laß uns nicht zweifeln an dem Zeugnis von dir,Urheber unsrer Seligkeit ! Hilf uns zur vollen Ge-wißheit durch unpartheyische Prüfung und durch reicheErfahrung. Laß uns nicht zu viel wollen, darmitwir nicht halb verstehen und schlecht nutzen, was wirsollten recht verstehen und ganz nutzen. Mache unsreich an allerley Erkenntnis und Erfahrung der Lehreund der Kraft der göttlichen Zeugnissen. Und lehreuns Mässigung im reden oder jchreiben, daß wirrecht verstanden seyn wollen und ganzen Nutzen schaf-fen zur Seligkeit, Amen.
I.XHI. Bs-