Band 
Zweyter Theil.
Seite
434
JPEG-Download
 

4)4 Lxvn. Betrachtung

Und so seye und werde uns das EvangeliumZEsu Christi unsers HErren über alles theuer, wich-tig , daß wirs doch ganz nutzen, wozu es uns vonGOtl geschenkt ist, und, sind wir Lehrer der Ge-meinden , Lehrer der Jugend, so lasset uns doch auchin unserm Vortrag nicht trennen, was GOtt zu-sammengefüget hat, noch uns des Evangeliums, das«ine Kraft GOttes zur Seligkeit ist, schämen, son-dern in die Fußstapfen der Apostel treten , wo wirsind und wo wir hinkommen, JEsum Christum pre-digen und lehren, gleichwie sie, so machen wir unsselbst selig und die, welche uns hören.

So seye denn das Evangelium von Christo auchdie Freude unserer Seele und das Leben unsers Gei-stes , weil es so herrliche Dinge lehrt und m keinesMenschen Herz gekommen ist, ohne da wo es GOttgevffenbaret hat durch seinen Geist. Dankbarkeiterfülle unser Herz, so oft wir bedenken, was wir andemselben haben und so oft wir seine seligmachendeKraft erfahren. Preiß, Ehre und Anbetung seye demVater, Sohn und heiligen Geist, der uns diesetheuerste aller Gaben gegeben, erhalten, erneuerthat. Wir trauen ihm auch zu, er werde zu d esemseinem Wort stehen und es nimmermehr untergehenlassen, sondern vielmehr durch alle Währungen desmenschlichen Verstands und Unverstands hindurchdasselbe in sein wahres , volles Licht sehen, und ihmseine ganze Kraft verschaffen für «inen jeden , demes darum zu thun ist. Es ist der jüdischen Kircheverkeissen für die letztem Zeiten Jes. blX.ri. MeinGeist , der bey dir ist und meine Worte , dieich in deinen Mund gelegt habe, sollen von dei-nem Mund nicht weisen, noch von dem Munddeines Saamcus und Aindes-Aind spricht derHErr, von nun an bis in Ewigkeit. Das Wortdes HErrn bleibe in Ewigkeit lehrt Petrusr Epistel l. Ls. Vater