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Ein offentliche Predig, uber die Wort des h. Petri, in Geschichten der Aposteln am 2. Capitel ... zu Memmingen, ... am XVI. Tag Novembris, im Jahr 1568 wider Caspar Schwenckfelds irrige Lehr, und sinen Anhang, zu Errettung der waaren und wesentlichen Menschheit in Christo dem Herren geprediget : Sampt 12 Christlichen / eingaltigen und kutzen Artickeln des einigen waaren Glaubens, daruff sich ein einfaltiger warer Christ verlassen soll
Entstehung
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leeret vnd prediget/daß Christus habe r.vnderscheidnt westn stnc»ficischrs/ec.

. , w>c falsch aber/verkeert/vnrechtvnd verfürifch distLehrvnt>

Wwerleanna rt ^ cn ron ^ cr waren Menschheit Christi (yen/bae tst vgfolftcnbemtif« Lajpars Berichtleichtlichzuurtheilen. Vaningmcin/obwoldie-^.Göt-^chwlnnck - tlichc GchrtffrzüFet / daß Christus von dem&. Geist empfangenfclDö ,r«hu>n. fye / vnnd tvir eben da» in den Lrtickcln vnstre Christlichen Glou-, bens bekennen / So saget ste doch nirgend mt/vete JgH / daß er vst

I. ^ dem stamen des vatters empfangen oder geboren sye / Bann da»

&tr erst grad tveer eben fouil geredt/al» wann Christus fing Menschliche tlaturttnfccr L-Sch' von himel herab gebracht hett/vnd nichts der blatur/Gubstantz

II- vndwestnMariLangenomenhett/welchesabervnrecht vndwiSGottes worr geredt vnd gegloubr ist. Van für dz ander/ fo ist die

C 0 fewentf'' ^tnschilche blarur/nir die Göttliche: ist such nit in die selbige ver-feidsLehr von keert oder verwandlet/ funder ein jede ist vnd blibt in jhrem westn/der waaren Naturvndwestnllcheneigenfchafften/vnuenucktvndvmrerwansMenschheit chlet. So aber zum Christus vrfprünglich nach siner MenfchsChristi. flicher Hanir Gott geboren were/st> müste je folgL/daß das fleisch

III- ein westnlicher vnnd natürlicher Gott were. Vann Gott anders«Der z. gründ, nichts geberen kan/dann eben das/ das stneswestns ist. Vßwel-

chem dan weiter folgen müste: daßeintwedcr zwey Göttliche wesfen weren/ oder aber vff das wenigest: das westn difes erdichtenfieisches vom Schrocnckfeld/müste die^. perfsn fin in der einigen/Line Christi«. ewigen/S-vnzcrtrenren Bryfalttkcir. wo biidt aber milder wißehe vnd notwe distm falschen vrrfürischen gedtcht die waäre/ narürliche vn^e^ragvon ^.xpxnliche Menschheit in Christo i So dann nun sey Christusttbn|w.Ach stncr Menschheit kein ander westn vn hstlarur were/daü Gott/

vnd so Gottes vn des Menschen westn ein einig« oder gliche« We-sen wercn/ vnd nitr. vnderfchidliche tstaturen oder wcstn/derGötstlichen vn der Menschlichen islarur/so müste vnwidersprechlich de-ren eins folgL: daß eintweder Gstt/der ein einiger Gott ist/in da»fleisch were verwandlet worden/vnd also Gorr nir mehr Gorr/derdoch ewig vn vnwandelbar ist/ in das fieisch were verwandlet oderdemstlbigen glich worden/ Oder das fleisch/das er ein mal persön-lich vnd vnzertrenlichangenommen / were nit mehr fleisch blibcn/sunder in lurer Geist vnnd Gott verwandlet worden. Vaß diserChristus aber/der Sohn des M-nschen/vom Geist empfgpgen;Glouben vnd bekennen wir ja fest vnd gewtß/wie dann vßwistnMaarer der. leeren dic^.Arttickel vnsers waaren Christlichen gloubens.;stand von der Empfangen ist er vomO.Geist/vnd geborn Maria der Jung-Jesu Christi, f^uwen. Sassollaheralso verstanden werden: Alt daß er^a