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Kurzer Entwurff der Übung des Christenthums, oder, Der thätlichen Gottesgelehrtheit, darinnen die Sünder zum Stand der Gnaden angeleitet, und Begnadigte unterrichtet und aufgemunteret werden, heilig versicheret und getrost zu leben und zu sterben / von Eduard Meiners ... ; aus dem Holländischen übers. von David Felss
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81
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den. Job 19:28. Der Gaame der dieselbe her-vorbringt. iJoh.z : 9. 3. Die Nutzbarkeit. DerGlaube macht uns Christi und aller seiner Ver-diensten und erworbenen Wohlthaten zur ewi-gen Seligkeit theiihafftig. Sprüchw. 3:18. Es.45:22. Joh. z: 36. Marc. i6: is. 4. DieBilligkeit und Geziemenheir. GOtt hat ausunverdienter Güte seinen Sohn dem Sünderzur Seligkeit betaut gemacht/ und demselben zu-gleich denGlauben als ein Mittel desselben theil-haffttg zu werden vorgeschrieben Hebr. 2: z.der HErr JEsus rufft und nöthiget den Sünderaufs freundlichste / und laufft ihm mit seinerGnade gleichsam nach. Jes. ss: i. Math. n:L 8 ^ DerSünder darfnur die Glaubens,Handausstrecken / sobald wird er der angebottenenGnade theilhafftig. Ossenb. 22:17.

§. i s. Des Glaubens nun theilhafftig zuwerden, muß ein Mensch in acht nehmen: i.DieHindernussen trachten wegzuräumen. Als:A. Die steiffe Einbildung : JEsus seye seinJEsus. b. Unwüssenheic tu Ansehung desHErrn JEsu. Joh. 4 : 10. c. Hochmuth, wor-durch man selbst den Weg zur Seligkeit ausfin-den will. 2Cor. w : s. ä Welrliebe. Luc. i 8 :22,23. r. Trachten bey sich selbst überzeugt zuwerden/ daß er den HErren JEsum und denGlauben an ihn mangle; und zu dem End sichselbst in wahrem Ernst anfragen: Stehet derHErrJEsus bey mir in der hächstenAchrung ?will und begehre ich ihn vor allem über alles,und unablaßlich ? habe ich mich unbedingt an

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