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Kurzer Entwurff der Übung des Christenthums, oder, Der thätlichen Gottesgelehrtheit, darinnen die Sünder zum Stand der Gnaden angeleitet, und Begnadigte unterrichtet und aufgemunteret werden, heilig versicheret und getrost zu leben und zu sterben / von Eduard Meiners ... ; aus dem Holländischen übers. von David Felss
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528
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sie kommt nicht aus Liebe nach himmlischerWeisheit her. Sprüchw. 14:29. sondern voneinem kragen, Naturell u. fleischlicher Weis-heit und Rlugheir.

§. 12. Kinder GOttes muß zur Uebung derVerrragsamkeit bewegen: 1. Die Noth-wendigkeit, wie des Befehls, so des Mittels.GOtt fordert es in seinem Wort wie wir ausVielen Sprüchen gesehen. Vermitelst der Ver-tragsamkeit und Sanfftmuch, ist nian tüchtigGGttes Wort gehörig und mit Frucht zuhö-ren. Iac. i: 21. zu betten. iTrm. 2 : 8. Re-chenschafft seines Glaubens und Hoffnung zugeben. iPetr. z: is. andere zu unterweisen.2DM. 2: 2s. und zu besrraffen.Gal. 6: i. 2.Die Geziemenheir, Gläubige werden offtSanffrmürhige genennt. Ps. io: 17. und 25:9. Jes. 29 : 19. Zeph. 2 :2. z. Die Herrlich-keit. Verlragsamkeit legt aufjemand eine großse Zierde, und macht ihn angenehm vorGGtt,iPetr. z: 4. und den Menschen. Smüchw»19:11. 4. Die Nutzbarkeit. Den Ganffc-mürhigen stnd die allercheuresien Verheiffun-gen gethan. Pf. 10:17. und 25:9. und 147:6.Sprüchw. ? : Z4. Jes. 29 :19. Math. 5 : s.Sie gebierst Ruhe, und überwindet andererZorn. Sprüchw. 25:21,22. Ja machet eine»starker dann die Starken« Sprüchw. 16 : z 2.

§. 1 z. Dabey haben sie zu meiden: 1. Hoch-muth. 2. Verkehrte Selbst-Liebe. z. BösenArgwohn. 4. Die ersten aufsteigenden zorni-gen Bewegungen. 5. Die Gesellschaffr hi-tziger