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Kurzer Entwurff der Übung des Christenthums, oder, Der thätlichen Gottesgelehrtheit, darinnen die Sünder zum Stand der Gnaden angeleitet, und Begnadigte unterrichtet und aufgemunteret werden, heilig versicheret und getrost zu leben und zu sterben / von Eduard Meiners ... ; aus dem Holländischen übers. von David Felss
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dem Fall übereinkomme, i B. Mos. 2:15. undsie viele Vorrechte vor den Gradt-Eeuten ha-ben, anderseits aber, daß die Erde wegen derSünde verflucht feye. iB.Mos. 3:17,19. 2.Fleißig in ihrer Arbeit seyn, und sie zur beque-men Zeit wahrnehmen. Pred. n : 4. z. Wennsie das Ihrige gethan haben, den Gegen undWachsthum von GOtt mit Gedult erwarten.Jae. s: 7. als der es den Seinigen verheißenhat. iB.Mos. 28:2-5. 4. Geschiehet dasGegentheil, so müssen sie nicht murren, dieweiles unmittelbar von GOtt kommt. s. Geheres wohl, sollen sie es nicht sich selbst , sondernGDttes Gegen zuschreiben. Marc. 4:26-29.Daraufnicht hoffarrig werden, noch darinnenberuhen. Luc. 12:16,20. Sondern dem HEr-ren demüthig danken, und fernern Gegenvon ihm erwarten. 6 . Und da sie beständigenAnlaß Haben,die Wunder GDttes zu betrach-ten , und mit ihren Gedanken von natürli-chen zu geistlichen Dingen aufzusteigen, sol-len sie dieses nicht verwarlosen, sondern fleistsig üben.

§. 9. Schiffer und Seefahrer, 1. Müssenziworderist trachten, ihre Seligkeit zu schaffen,Und ihren Beruff und Erwehlung vest zu ma-chen, dieweil sie in steter Todes-Gefahr sind»2. Die Lurche vor dem Tod, müssen sie nichtdurch eine freche Ruchlosigkeit, sondern durcheine kindliche Furcht GOttes, suchen zu ver-treiben, als die allein in den grossen Nöthen,recht freimüthig und getrost machet. 3. Die