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Des Ritters Karl Müller von Friedberg Philosophie der Staatswissenschaft in Grundsätzen zur gesellschaftlichen Glückseligkeit
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33
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ner zügellosen Menge. Nach blutigem, langem,ermüdendem Ringen, auf die Greuel der Ungerech-tigkeit und der Anarchie folgt allgemeine Erschö-pfung, Zerstörung jeder Betriebsamkeit, Verödung-es verwüsteten Landes, Elend auf späte Ge-schlechter hin, Bankerott und Mißtrauen undFluch aller Völker. Der Despotismus aber,denn Asche und Leiche sind ihm Nahrungschwingt greulicher als zuvor seine Keule, zurück-gewünscht von den Redlichen sogar, als das min-dere Uebel, als einziges, trauriges Erholungsmitte!.Die fernste Aussicht auf freyeres Daseyn schwindet,denn von nun an kriechen alle Seelen. *

Die einzige, aber mächtige Retterinn, der ge-drückte Völker sich anvertrauen dörftn, fängt all-_ ge-

* Hierüber mehr und besser im zweytenBuche, im Haupt-stücke von den Revolutionen. Wir erfahren vvm Ser-tus empirickus, daß sich die alten Perser nach dem Todeihrer Könige fünf Lage der Anarchie überliessen, umdas Glück gesetzlicher Regierungsfsrmem desto lebhaf-ter zu empfinden, -ltUrhcmar. LL. 2. ZZ.

Moderne Nationen, scheint es, .bedürfen einer lanaia-men Kur, um weise zu werden.

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