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etwas verfeinert, darum aber noch lange nicht allerOrten leicht und gefällig, und vielleicht gerade des-wegen, weil er weniger natürlich, als anders woherentlehnt war. Wenn unsere Jünglinge von denflüchtigen Reisen zurückkamen, so schmeichelten siesich, die fremde Lebensart ohne Mühe unter unsernHimmelsstrich verpflanzen zu können. Wenn ein ge-meiner Bürger sich dieselben Bedürfnisse erlaubt, wieein Milionnair, so macht er sich lächerlich, und amEnde stürzt er sich selbst in'S Verderben; in demselbenFalle befindet sich eine kleine oder mittlere Stadt,wenn sie in ihren Sitten eine große KönigS- oderHandelsstadt nachahmen will. So wie sich durchVersetzung und Mischung die Pflanzeuart, so verän-dert sich durch Verkehr und Umgang die Menschcn-art. Ein Fremder ist auch als Fremder willkommen.Don dem Fremden nimmt man lieber den Ton; je, nachdem es fällt, einer, schicklichen oder unschicklichen»Noch einmal erinnern wir an den Einfluß, den aufsein Zeitalter unser mit Unrecht vergessene Bodmcrgehabt hat. Mit sokratischer Weisheit und Liebe zoger die edlern Söhne des Vaterlandes an sich. Ziem-liche Zeit wohnten unter seinem Obdache Wielandund Klopstock . In der Blüthe des Genies verbrei-teten sie über manchen gesellschaftlichen Zirkel dieBlumenkränze der Grazien. Als LieblingSdichter derU -