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Nachtrag. Schweiz. Silbcrmünzen-
Fünf-Rappenstück,.— Pièce de S Centimes <m5 Centimen — V 20 Franken. Rappes, = V 20 de Franc.
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Gehalt, litre, — den, 14% gr. 50 m.
Gewicht, poids, 1 den. 7% gr. 1 grm. 666 % mlgrm.
Werth, valeur, — L. OI /4 rp. — Fr. Ol 1 ^ (%) ct.
(Man hat 20000000 Stück geprägt.)(On a frappé 20000000 pièces.)
Anmerkung. Von den 20 Millionen s.Ravvenstücken ist nurein kleiner Theil von der hier abgebildeten Varietät, nämlich mitAB vor der Jahrzahl (nur <850), geprägt worden. ES sind diesdie AnfangSbuchsiaben vom Namen des Direktors der StraßburgerMünestätte, a. deBussierre. Der weitaus größere Theil der S-Rav-vensiücke trägt dagegen die nämlichen Münz,eichen, wie die 20.und <0 Ravvensiücke, nämlich auf dem AverS eine Biene vor, undein HundSkovf nach der Jahrzahl; auf dem Revers aber zuuntersiBB, daS Zeichen der Straßburger Münzstätte. Daß diese lctzternZeichen auf den Fünfrappenstücken mit AB, welche auch in Straß,bürg geschlagen wurden, nicht vorkommen, hat seinen Grund darin,daß der Straßburger Münzdirektor anfänglich mit dem Vorsteherder Münzstätte in Darmstadt einen Vertrag schloß, nach welchemLetzterer die Gebrauchsstemvel zu den Fünfrappcnstücken liefernsollte; daß aber die französische Münzkommission Nicht zugebenwollte, daS Zeichen der Straßburger Münzstätte auf Geld zuschlagen, wozu die Stempel im Auslande angefertigt wurden undalso ihrer Aufsicht entzogen waren. Da jedoch die von Darmstadigekommenen Stempel wenig dauerhaft waren, so wurde auch derVertrag bald wieder aufgehoben und der General-Graveur in PariS,Herr Barre, übernahm ebenfalls, wie für alle andern Sorten, nochdie Lieferung der Dienststcmpel für die s-Rappensiückc, die dannauch mit BB bezeichnet wurden.