demselben gab Gott mit lauter Stimme, unter Blitz' und Donner, den Israeliten die zehen Gebothe.Er ließ ihnen auch sonst noch, als ihr Herr undVersorger, viele Gesetze und Befehle knnd ma-chen, die zu ihrem zeitlichen und ewigen Wohl ge-reichten. —
In dieser arabischen Wüste zogen dir Jsraeli-ten vierzig Jahre herum. Sie hatten auf dieserlangen Reise, in einem öden Lande, alle Hungerssterben müßenwenn Gott ste nicht wunderbar-lich erhalten hatte. Damit sie gutes Essen bekä-men , ließ er sie alle Morgen kleine runde Körnerfinden, welche sie Manna hießen, und wovon sieBrod backen konnten. Er ließ etlichemal Wasseraus den Felsen heraus springen, um sie zu tran-ken. Er that ihnen auch sonst noch sehr viel gutes ;und — dennoch gehorchten sie ihrem gütigen Gottund Helfer nicht immer. Gött ließ daher die altenJsracliten, von zwanzig Jahren und darüber,welche aus Egypten gezogen waren, bis auf zweennemlich Kaleb und Josua, alle sterben ; und ih-re Kinder sollten ins gelobte, das heißt: verhei-ßene Land Kanaan kommen.
Als auch Moses gestorben war, führte Jo-sua das Volk Israel durch den Fluß Jordan indas Land Kanaan ein.
Nachdem sie den größten Theil des LandesKanaan in Besitz genommen hätten, starb auchJvsna. Räch seinem Tode regierten einige, dieRichter hießen ; unter welchen Simson, Eli, undSamuel vorzüglich zu merken sind.
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