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sie sich entschlossen, ihn zu töden. Wann man abereinen Menschen zum Tode verurtheilen will so mussman ihn vorher eines Verbrechens beschuldigen undauch überführen. Das erste thaten die Juden ,nämlich sie beschuldigten Jesum er sey ein Zaube-rer, daß ist : einer der mit des Teufels Hülfe bö»se Dinge thun könne : hernach er wolle Königüber die Juden werden. Allein von diesem ton-ten sie ihn unmöglich überführen. Endlich sagtensie: er habe Gott gelästert, indem er frey undöffentlich von sich sagte, er sey Gottes Sohn —und wegen diesem standhaften Bekenntniß Jesuverurtheilten sie ihn zum schimpflichsten und schmerz-haftesten Tod ; nämlich : an Händen und Füßen |an ein Holz, das wegen seiner Gestalt ein Kreuz zheißt, genagelt zu werden, und daran zu sterben.
Sie vollzogen dasselbe auch an ihm, ohngefehr umdie Zeit im Jahr, da wir zum Gedächtniß dieser |Begebenheit Ostern seyern. !
Zwey der vornehmsten der jüdischen Nationbekannten sich nach seinem Tode, als seine Jüngerund Verehrer, baten sich vom römischen Statthalterseinen Leichnam aus, und legten ihn in ein neuesin einen Felsen gehauenes Grab.
Allein am dritten Tage stund Jesus aus gött- !vcher Kraft lebendig aus dem Grabe auf, wie eres vorhergesagt hatte; und erschein seinen überdas Geschehene bekümmerten Jüngern. Zu ihremTroste und völliger Belehrung öffnete Jesus ihnendie Schrift; das ist: ergab ihnen Einstcht in denganzen Zusammenhang dessen, was geschehen war,
und