Buch 
Lesebuch zur Bildung des Herzens und Uebung der Aufmerksamkeit für Kinder in mittleren Klassen : zum Bessten der vaterländischen Jugend / herausgegeben von Joh. Rudolf Steinmüller, Pfarrer in Kerenzen
Entstehung
Seite
82
JPEG-Download
 

Bekleidung der Thiere.

Einige besonders in heißen Landern, sind mitdünnen Haaren versehen, wie der Elephant.Andere, besonders in kalten Ländern., mit dickemPelz, wie der Zobel, Fuchs und andere. Einigetragen Wolle, wie das Schaf; andere Borsten/wie die Schweine. Die Vogel haben warmeFedern, die Fische glatte und harte Schuppen;und alle Thiere, die mit einem Pelz versehen find,und fich des Winters in Wäldern aufhalten müs-sen, bekommen alle Jahre um diese Zeit einen bit-te n und warmer» Pelz.

Beschützungs - und Vertheidigungs-Mittel der Thiere.

Hast allen Thieren hat ihr Schöpfer gewisse Mit-tel zur Gegenwehr, oder doch zu ihrer Sicherheit ge-geben. Das Pferd vertheidigt fich mit seinen Hin-terfüßen ; der Ochs mit seinen Hörnern; die Hundeund Füchse durchs Beißen; die Krebse durchsKlemmen ;die Bienen und Wespen durchs Stechen.Andere Thiere, die zur Gegenwehr zu schwachsind, retten sich durch Geschwindigkeit wie dieHasen, Hirschen, Rehe. Die Affen und andereThiere stellen zu ihrer Sicherheit Wachten aus,welche durch Geschrey die Gefahr ankündigen.Der Dinten-Fisch hat einen schwarzen Saft beysich, wenn er verfolgt wird, läßt er ihn vonsich, macht dadurch das Wasser trübe, und ent-flieht. Woher kommen wohl diese Triebe?