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Sie dient zum Athemholen, welches durch dasEinziehen und Ausziehen der Luft, durch den Mundoder die Nase geschieht. Ohne dem Athem kannder Mensch nicht leben, weil ohne diese bestän-dige Bewegung der Lunge das Blut in feinem Laufegehindert würde. — Auch tragt das Athemholen dasmeiste zur Stimme des Menschen bey.
Das Herz ist beynahe mitten in der Brust, ineinem eigenen häutigen Sack, dem Herzbeutel,eingeschlossen. Es ist das Werkzeug, wodurchalles Geblüt in dem Körper herumgetrieben undbewegt wird. Durch die mit dem Herzen verbun»dene Adern, welche man Puls-Adern oder Schlag-Adern nennt, wird das Geblüt nach allen Theilen,bis in die kleinsten Aederchen fortgetrieben — undwieder durch besondere Adern, welche Blutadernoder Venen heißen, zurück geführt.
t Das Herz dient den Menschen, durch seinebeständige und unaufhörliche Bewegung, von derersten Minute des Lebens bis zum Tode. Nurin einer einzigen Stunde bewegt es sich 3600mal. Dadurch wird das Geblüt gleichartig ge-mischt, und frisch erhalten; so wie in allen Thei-len Nahrung und Wärme ausgebreitet.
Vom Unterleibe.
.O« dem Unterleibe finden sich die Werkzeuge der Ver-däuung/Unddermitihr verknüpften Minderungen.
In der Gegend der Herzgrube hat der Ma-gen seinen Sitz, in welchem die genossenen Nah-rungs - Mittel verdaut werden.