) jOZ i . .!- =
Feuer, Pulver und Schießgewehren äußerst vor-sichtig umgehen, um sich und andern nicht damitzu schaden.
In Ansehung der Leidenschaften.
Aie Mäßigkeit ist in allen Dingen nothwendig;und alles unmäßig Genossene ist der Gesundheituachtheilig, so sind unsere Leidenschaften, wennwir uns von ihnen beherrschen lasse», nicht nurfündltch, sondern auch unserer Gesundheit schäd-lich. — Mancher Mensch ist schon an den Folgeneines unmäßigen Zorns gestorben. — Der Nei-dische und Hassige wird mager. — Der Wollüstigeverfällt in abscheuliche Krankheiten. — Der Un-mäßige im Essen wird zu allen Dingen ungeschickt,und der Vertrunkene wird einem Thier ähnlich.
Von Jugend auf muß man sich also vorallen Lastern hüten, weil diese sich vorzüglich auchan unserer Gesundheit rächen.
Von der Krankheit.
Ä)enn ein Mensch obige Regeln genau und or-dentlich befolgt, so kann er hoffen, daß er dieihm von Gott verliehene Gesundheit unterhaltenwerde, und wird weil länger gesund und stark-leiben, als die, welche solches nicht beobachten.
Indessen find wir Menschen so vielen Zu-fällen und Gebrechlichkeiten ausgesetzt, daß auchviele ohne ihre Schuld krank und schwächlichwerden.