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Schaffhauserische Kindergeschichten : auf das Neujahr 1837 / vom Verfasser der Erinnerungen [Johann Jakob Schalch]
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todt heimgetragen , bald jedoch durch warme Bäderwieder zu sich selbst gebracht. Diese Rettung machteaber auch einen tiefen Eindruk auf den Knaben,den er durch sein ganzes Leben nicht mehr verlor;er lernte später die Hand erkennen, die damalsüber ihm war, und sagte lobsingend:Der Herrschikte aus von der Höhe und holete mich, und zogmich aus großen Wassern, er führte mich aus inden Raum und riß mich heraus, denn er hatteLust zu mir." Psalm 18, 17 und 20. Seine El-tern entschlossen sich nun, daö wiedergeschenkteKind dem Dienst des Herrn zu widmen, und tha-ten den Jakob gleich in die lat. Schule; und Gottgab seinen Segen dazu, denn es ist dies der nach-malige Herr Dekan I. I. Veith, der als obersterVorsteher zehn Jahre lang von 1696 bis 1706 un-serer Kirche rühmlichst vorgestanden.

Das Kiiäblein im Weinberg.

In dem schreklichen Pestjahr 1629 war im Hauszum Weinberg ein Knäblein von sieben Jahren, demalle die Seinigen schnell nach einander dahin starben.Sein Vater, Junker Andreas Pcyer, seine Mutterund vier Geschwister wurden ein Raub des Todes,und es blieb allein übrig. Wie es dem armen