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^ gearbeitete Leipziger Instrument, das auf 6 Louis-^ d'or zu stehen komme, und doch so wenig leiste,
! und ersuchte ihn nun dringend, die Verbesserungdesselben zu übernehmen, die er ihm weitläuftig auseinander setzte. Der junge Ammann glaubteaber, Herr St. mache solche Forderungen, die erunmöglich zu leisten im Stande- sey, und wurdeganz abgeschreckt, sich mit der Ausbesserung einesso kostbaren Instrumentes zu befassen. Seine größteBesorgniß war nämlich, es mochte ihm dieses In-strument am Ende hcimgeschlagen werden, und erausser Stand seyn, einen Ersatz von 6 Louisd'orzu leisten. Daher ergriff er alsbald Hut und Stockund wollte sich schnell entfernen. Ein fremder Mu-' Der, Namens Westermayer, der sich mit im§ Zimmer befand, und die ganze Unterhaltung mit^ angehört hatre, legte sich in's Mittel, munterte! den jungen Ammann auf, sich nicht sogleich da-1 von zu mache», und die Sache aufzugeben, da! man ja wohl sehe, daß er dem Geschäfte gewachsen^ sey. Und da er dessen Besorgniß merkte, flößte er, ihm Muth und Zutrauen zu Herrn St. ein, deri sich gewiß nicht unbillig gegen ihn zeigen würde ,I und ersuchte ihn, zu leisten was er leisten könne.' Das war wieder ein Balsam auf das niedergeschla-gene Gemüth des jungen Künstlers, Ammann