teil sich auf die Hinterfüße, und bekamen dannauch richtig ihr Stück Brod, oder einen Apfel ausseiner Tasche. Darum waren aber auch nächst denKatzen die Bären Lieblingsgegenstände seines Pin-sels, und er glaubte auch wohl nicht mit Unrecht,diese Thiere besser als andere, selbst berühmte Künst-ler, darstellen zu können»
Neben seinem Umgänge mit lebendigen Katzenund Bären, war seine vornehmste Freude, die Be-sichtigung pon Kunstsachen, und am liebsten vonKupferstichen, wo wieder Thiere ihm das meisteVergnügen gewährten. Er brachte daher bei einemdortigen Liebhaber und Besitzer auserlesener Kupfer-stiche manche Winter - Sonntag - Abende zu, woihm dann das Durchblättern und Anschauen dieserGegenstände die angenehmste Beschäftigung gewähr-te. Thierstücke waren inm die liebsten; die Löwenvon Rubens, von Membran d und Potter.Die Hirsche von Riedinger gefielen ihm am be-sten. Die übrigen Thiere des letztgenannten Mei-sters, besonders die Bären, erklärte er für unrich-tig. Selbst die berühmten Katzen von Corn.Bischer und Wenzel Hollar hakten seinenBeifall nicht.
Nach dergleichen Kunstmusterungen trank er
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