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entgegen sah, und sich noch immer auf die dürf-tigste Weise behelfen mußte, hielt er dies für dasbeste Mittel, sich für die Zukunft aus allen ängst-lichen Sorgen herauszureißen.
Er machte mit dem gelehrten Rudolf Col,lin, der in der Folge zu Zürich als Professor dergriechischen Sprache angestellt ward, sich aber frü-her von Luzern geflüchtet, und sehr kümmerlich be-, helfen mußte, Bekanntschaft, und bat ihn, ihnsein Handwerk zu lehren. Er hatte nämlich gleich-falls die Wissenschaften verlassen, und das Seiler-handwerk erlernt. Gern hätte aber der gelehrteMeister den in den Wissenschaften wohlbewander-ten Jüngling als Lehrburschen angenommen, wenneS ihm nicht an Hanf gefehlt härte. Platter waraber nicht gewohnt, sich von jeder Schwierigkeitsogleich abschrecken zu lassen , und da ihm geradedamals ein kleines Erbe zugefallen war, so kaufteer seinem Meister einen CentnerHanf, und fiengdiese neue Beschäftigung mit Freuden an.
Er trieb zwar mit Eifer seine Profession, be-hielt aber demvhnerachtet eine große Neigung fürdie Wissenschaft bei, die er auch weder ganz unter-drücken konnte noch wollte. Denn da er bei sei-nem Meister einige klassische Autoren und andere