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Blumen auf fremdem Boden : für die heimatliche Jugend gesammelt / von einem Luzerner
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teste Dankbarkeit, durch innige Verehrung undErgebenheit zu vergelten. Sobald er im Stan-de war, von seinen Talenten einigen Nutzenzu ziehen, entsagte er allen Freuden und Ge-nüssen seines Alters, um die Lage der theurenMutter zu verbessern,

Frau Lemierre wohnte zu Villicrs-Iv-Lel4 Stunden von PariS.

Der Sohn brachte ihr alle Monate die kleineSumme, welche er mit dramatischen Arbeitenverdient hatte. Selbst in der größten Kältegierig er zu Fuß, weil er besorgte, daß derGebrauch eines Fuhrwerkes seine geringen fürdie Mutter bestimmten Ersparnisse allzusehrin Anspruch nehmen möchte.

Der gute Sohn kannte keine höhern Fest-und Freudentage als diejenigen, an welchen erseine kleine Reise antreten konnte. Er zahltejeden Augenblick, wenn die Zeit wieder heran-nahete. Später erhielt der gemüthliche Dichterbey der Marquisin von Chenonceaux freyenTisch und Wohnung.