die einzig in ihrer Art genannt werden müssen. Die Siegelsamm-lung steht dem Forscher in seltener Vollständigkeit offen, und analten Original - Siegehtempeln dürfte kein Museum der Schweiz mit Zürich rivalisiren können.
Die verschiedensten Gegenden des Schweizerlandes sind imAntiquarium vertreten und alle Zweige der Alterthums-Wissenschafthaben ihre Berücksichtigung gefunden. Diese Sammlung gewinntaber noch besondere Bedeutung durch den Beschluss der Anti-quarischen Gesellschaft, sie für den Fall, dass Zürich das Landes-museum erhält, der Eidgenossenschaft als freies Geschenkfür alle Zukunft zu überlassen.
3 .
Das Landesmuseum wird das wissenschaftliche Centrum fürdie archäologischen und historischen Forschungen in der Schweiz werden. Derselbe Gedanke schwebte in den dreissiger Jahreneiner Anzahl Männer vor, welche sich zu einem Vereine zusammen-thaten, der heute auf eine grosse und reiche Thätigkeit hinweisenkann und im In- und Auslande einen hochgeachteten Namenerworben hat: Es ist die Antiquarische Gesellschaft, derenhochherzige Schenkung an das Landesmuseum in Zürich wir ebenmitgetheilt haben. Sie ist zu einer Zeit entstanden, wo dieantiquarische Forschung in der Schweiz noch in den Anfängenlag, und in ihrem Kreise bewegten sich je und je Männer, welchezu europäischer Berühmtheit gelangten, so ein Mommsen, ein
18